Backup Exec 2010 unter Debian Linux

Es ist endlich geschafft Debian (5.0 / Lenny) wird offiziell unterstützt !!
Damit ist auch die Installation etwas einfacher, zunächst muss man nur das Paket finden 🙂

Update:

Zur Zeit habe ich  Probleme mit dem Agenten wenn bei der Sicherung der EintragInhalte von symbolisch verlinkten Verzeichnissen sichern“ aktiviert ist. Dann stirbt mir immer der Agent auf dem Linux-Server. Mit genau dem gleichen Auftrag unter dem 12.5 Agenten klappt alles.
Also Vorsicht, so richtig gut ist der Agent noch nicht.

Installation

Das RALUS-Paket befindet sich auf der CD (oder besser dem ISO-Image) unter dem Ordner „LunixUnixMac“.
Dieses tar.gz-File auf den Debian-Server kopieren und:

  1. Entpacken (root): tar -xvzf RALUS_RMALS_RAMS-2896.9.tar.gz
  2. Installationsscript ausführen: ./installralus
  3. Ein paar Mal auf Enter drücken
  4. Den Namen des bevorzugten Medienserver angeben
  5. Noch ein paar Mal auf Enter drücken ….
  6. Fertig !!

Danach ist der RALUS-Agent installiert und kann gestartet werden:

/etc/init.d./VRTSralus.init start

Die Konfiguration findest du in der Datei /etc/VRTSralus/ralus.cfg .

Unter /opt/VRTSralus liegen die ausführbaren Dateien sowie die Libs.
Es gibt noch unter /var/VRTSralus ein weiteres Verzeichnis, dieses enthält die Log-, PID-, Datei sowie die Versionsdatei.

Hotfixe

Wenn du deinen Medienserver mit LiveUpdate aktualisierst, können auch RALUS Hotfixe mit heruntergeladen werden. Nur sind diese auch etwas versteckt.
Du findest diese im  „Agents“-Verzeichnis des Medienservers, die Dateien heißen „ralus2896HF….tar.gz.

Zur Installation müssen entweder manuelle einige Dateien, bisher Libs unter /opt/VRTSralus/bin (und die Versionsdatei unter /var/VRTSralus), getauscht werden, oder es gibt einen Installer  (installraluspatch.sh).

Konfigurationsdatei (BE 2010)

Nun gucken wir aber noch in die ralus.cfg in /etc/VRTSralus, was die Einträge alle genau heißen, weiß ich auch nicht.
Wer was dazu weiß, bitte melden !!

Vorab steht immer „SoftwareSymantecBackup Exec For WindowsBackup Exec“ , zur besseren Darstellung habe ich das mit „…“ abgekürzt:

…EngineAgentsAdvertising Interval Minutes=60
=> Alle 60 Minuten den Medienserver kontaktieren

…Agent BrowserTcpIpAdvertisementPort=6101
=> Port über den mit dem Medienserver kommuniziert wird (Allerdings gibt es noch weitere Ports, einer die wichtigsten ist 10000)

…EngineAgentsAgent Directory List_1=backup.tuxhausen.de
=> damit steht der Linux-Server bei den Bevorzugten Ressourcen im Medienserver backup.tuxhausen.de (der Name muss auflösbar sein, sonst IP-Adresse eintragen)

…EngineRALUSSystemExclude1=/mnt/n1
=> Verzeichnis von der Sicherung ausschließen, in dem Fall /mnt/n1

…EngineRALUSSystemFSTypeExclude1=devpts
=> Dateisystem von der Sicherung ausschließen, hier devpts

Bei den weiteren Einträgen, weiß ich nicht genau was sie bewirken. Wer was weiß, bitte als Kommentar 🙂

Logging

Gerade wenn es klemmt ist eine Log-Ausgabe nicht falsch, der Agent kann dies auf mehreren Wegen:

  • Startest du beremote mit dem –log-console werden alle Logs auf die Konsole geschrieben
  • mit –log-file Datei werden alle Logs in Datei geschrieben (nützlich im Init-Script)
  • mit –log-file-auto werden alle Logs in Datei ins Verzeichnis  /var/VRTSralus geschrieben ( auchnützlich im Init-Script)

Vor eine umfangreichen Backup solltest du das Logging aber besser wieder abschalten, das wird sehr schnell sehr groß …

Übrigens nicht wundern wenn diverse libs nicht geladen werden konnten, die habe ich auch, aber das Backup ist OK 😉

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